"Atelier und Künstler" mit neuem Konzept
„Atelier und Künstler" nennt sich die Reihe, die der Rhein-Neckar-Kreis seit 1991 als Nachschlagewerk und Wegweiser des regionalen zeitgenössischen Kunstschaffens aufgelegt hat.
Der Rhein-Neckar-Kreis setzt nun nicht nur die über mittlerweile zwei Jahrzehnte bewährte Förderung der regionalen Kunstszene fort, sondern stellt zugleich ein erstes Beispiel seiner konzeptionellen Erneuerung vor.
Denn im Vergleich zu den Ausstellungen der Vorjahre haben sich die Kreiskulturkommission und der Kreistag ab 2012 dafür entschieden, nicht mehr eine große Wanderausstellung mit allen von der Jury ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern, sondern spezielle Gruppenausstellungen mit wenigen Künstlern an ausgewählten Orten, die von ihnen zusammen mit den Kuratoren konzipiert wurden.
Das gibt den individuellen künstlerischen Ansätzen weiteren Raum zur Darstellung und ermöglicht eine viel intensivere Präsentation der Künstlerinnen und Künstler in einer Ausstellung als früher.
Diese neue Form haben Dr. Hans-Jürgen Buderer, Direktor Kunst- und Kulturgeschichte der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, und Prof. Hans Gercke, ehem. Direktor des Heidelberger Kunstvereins, entwickelt. Beide bildeten zusammen mit der Direktorin des Kunstvereins Ludwigshafen, Barbara Auer M.A. sowie der Kreisrätin und Heidelberger Galeristen Julia Philippi auch die Jury. Die hatte es nicht einfach, aus den 225 Bewerbungen für das „Atelier und Künstler"- Projekt jene 17 auszuwählen, die nun in den achten Band des Atelierführers aufgenommen wurden.
Hier die Ausstellungstermine:
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22. April bis10. Juni: Walldorf
Elisabeth Kamps, Bara Lehmann-Schulz
